Medien

Medien

Kinder erfahren die Welt der Erwachsenen als eine, in der Medien eine besondere Bedeutung haben. Der Begriff Medien umfasst alle Mittel zur Information, zum Lernen und zur Unterhaltung, also Bücher, Spiele, Filme, Fernsehen, Audio-Medien, PCs usw. Meist werden damit heute insbesondere die Medien der modernen Technik assoziiert. Reiht man sie in die große Vielfalt der auch in Kindertagesstätten unhinterfragt akzeptierten Medien ein, ist es möglich, damit verbundenen Fragen offen zu begegnen und für die Praxis in den Einrichtungen fruchtbar zu machen.

Wahrnehmung von Welt sollte zunächst mit allen Sinnen, also neben den vornehmlichen Sinnen von Augen und Ohren auch über den Geruchssinn, Tastsinn und Geschmackssinn erfolgen.

Welterfahrungen sollten medial unterstützt und ergänzt werden. Medien stellen zugleich eigene Erfahrungsräume dar. Gerade die Schulung der Sinne, ihr Aufschließen für die Welt, ist ein wichtiger Schritt in der Gesamtentwicklung der Kinder. Dieser Aufgabe müssen sich Erzieherinnen und Erzieher in besonderem Maß stellen in einer Lebenswelt, die solch mehrdimensionale Erfahrungen beschert. Medien in all ihren Ausprägungen gehören zu unserer Kultur und der souveräne Umgang mit ihnen gehört zu einer modernen Lebensgestaltung.

(Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz 1. Auflage 2014, S. 77 – 78; Medien)

 

Die Kinder erhalten bei uns die Möglichkeit,

  1. die Funktion und den Nutzen von Medien zu erfahren.

  2. den Umgang mit Medien zu üben.

  3. Gefahren des Missbrauchs und der Manipulation zu erkennen.

  4. ihre Medienerfahrungen, die sie außerhalb der Kindertagesstätte machen, zu verarbeiten.

 

Die geschieht mit dem Ziel,

Kinder auf einen souveränen Umgang mit Medien sowie einer kritischen Haltung hinsichtlich des Medienkonsums vorzubereiten.

(Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz 1. Auflage 2014, Auszug S. 78)

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